Der Lebenslauf - Grundlagen
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Der Lebenslauf ist das entscheidende Dokument Ihrer Bewerbungsmappe, das über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Bewerbung bestimmt. [25.10.2004]
Der Lebenslauf sollte immer in tabellarischer Form verfasst werden. Hierbei ist es zunächst einmal egal, ob dies in chronologischer Reihenfolge geschieht (die traditionelle Variante im deutschsprachigen Raum) oder in der modernen internationalen und EU-Variante bei der das letzte Arbeitsverhältnis zuerst genannt wird ("last job first"). Als Faustregel gilt: Je komplexer Ihre Karriere, desto eher macht die "last job first"-Variante Sinn.
Ihr Lebenslauf informiert den Personalentscheider über die fachlichen Qualifikationen und die Stationen des Bewerbers. Er muss also schnell erfassbar, übersichtlich gestaltet, präzise formuliert, gut gegliedert und inhaltlich überzeugend sein. Aus Ihren Daten geht hervor, welche Hard und Soft Skills, welche Kernkompetenzen Sie besitzen, und inwieweit Ihr solchermaßen ausgewiesenes Profil auf die zu besetzende Position passt.
So schlank wie möglich
Vermeiden Sie unnötige Informationen. Dazu gehören Angaben zu Name, Geburtsdatum und dem Beruf Ihrer Eltern und Familienangehörigen (Ehemann, Ehefrau, Kinder). Auch Angaben zu Religion, politische Parteizugehörigkeit, Gesundheitszustand oder Vermögensverhältnissen haben im Lebenslauf normalerweise nichts zu suchen. Wenn Sie sich bei religiösen oder politischen Vereinigungen, Parteien oder Organisationen bewerben, dann mag die Sachlage anders aussehen. Erkundigen Sie sich hierzu am Besten im Voraus telefonisch.
Hobbys sollten nur erwähnt werden, wenn sie sich gut in Einklang bringen lassen mit der Stelle, auf die Sie sich bewerben - oder wenn sie Aufschluss über besondere Qualifikationen geben. Auch wenn Sie noch nicht viele Beschäftigungsverhältnisse hatten, zum Beispiel als Berufseinsteiger, können Sie so den Lebenslauf anreichern.
Wird von Ihnen ein handgeschriebener Lebenslauf verlangt, so bildet er häufig die Grundlage für ein grafologisches Gutachten. Diese Art der Begutachtung ist allerdings höchst selten anzutreffen. Fügen Sie in solchen Fällen Ihrer Bewerbung dennoch einen gedruckten Lebenslauf zusätzlich bei. Bei digitalen Formaten (etwa PDF-Dokumenten), oder wenn partout kein Platz vorhanden ist, dürfen Unterschrift und Datum entfallen.
Vermeiden Sie Lücken
Gefährlich sind Lücken im Lebenslauf. Wenn Sie diese Lücken oder lange Zeiten der Arbeitslosigkeit in Ihrem Lebenslauf nicht vermeiden können, erklären Sie diese überzeugend. Bei Zeitangaben reichen Monat und Jahr normalerweise aus (03/1996 bis 07/1999).
Ein Lebenslauf sollte nicht mehr als drei Seiten umfassen, denn sonst liest ihn niemand mehr wirklich interessiert. Wenn Sie bereits sehr viele Stationen in Ihrer Karriere vorweisen können, empfiehlt es sich, eine getrennte Projekt- oder Tätigkeitsliste beizufügen, die Ihre jeweilige Position genauer beschreibt.
(Katja Gelbke / Bild: Photodisc)
Katja Gelbke berät als Associate Partner bei Leaderspoint.de Bewerber zu allen Fragen der schriftlichen Bewerbung. Zuvor war sie als Personalberaterin unter anderem bei der Hudson Highland Group und dem Institut für Personalberatung (IfP) Köln tätig.







































